KarlsruherBarockensemble

If music be the food of love

“If music be the food of love” hiess nach einem Song von Henry Purcell das Motto des Konzerts am Samstag, dem 18. November, 2017, in der Ev. Michaelskirche in Pfinztal- Söllingen in der erfolgreichen Reihe der „Pfinztaler Barockkonzerte“. Es sangen und spielten in einer intimen Besetzung die norwegische Sopranistin Åselinde Wiland sowie Michael Fiedler, Travers- und Blockflöte, Rainer David, Viola da Gamba, und Henner Kahlert, Theorbe, Laute und Barockgitarre. Die Instrumentalisten sind Mitglieder des Karlsruher Barockensembles, welches schon mehrfach in der Konzertreihe aufgetreten ist. Zu hören waren Werke von Henry Purcell, Antonio Vivaldi, Jacques Hotteterre, Jacques Morel und J. S. Bach.

Telemann trifft auf italienische

Meister

Barocke Stücke auf historischen Musikinstrumenten in einem barocken Ambiente: Am Abend des 20. Oktober 2018 fand in der Sala Terrena von Schloss Favorite Rastatt erstmals ein Konzert mit dem „Karlsruher Barockensemble“ statt. Unter dem Leitthema „Telemann trifft auf italienische Meister“ versetzte das Ensemble zurück in eine prachtvolle Epoche. Der Fokus lag auf dem Komponisten Georg Philipp Telemann, welcher maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts prägte. Telemann wurde musikalisch umrahmt von Werken italienischer Komponisten – der bekannteste unter ihnen: Antonio Vivaldi

Europa im Zeitalter des Barock

Der Kammerchor Öschelbronn und das Karlsruher Barockensemble musizierten unter der Leitung von Bastian Hellinger am 18. März 2017 in der Michaelskirche. Unter dem Leitthema „Europa im Zeitalter des Barock“ gaben die Sänger und Instrumentalisten einen klangvollen Einblick in die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Hierbei wurde der Bogen von Purcell über Lully bis hin zu Bach und Vivaldi gespannt. Im ersten Programmteil erklang die Ode „Come Ye Sons of Art“, die Henry Purcell 1694 zu Ehren des Geburtstages der Königin Maria II. von England schrieb. Die „Chaconne des Scaramouches“ von Jean- Baptiste Lully und die „Chaconne in D“ des ebenfalls französischen Komponisten Louis- Antoine Dornel basieren auf einem Ostinato mit einem sich ständig wiederholenden Harmonieschema. Die Kantate „Wer Dank opfert, der preiset mich“ von Johann Sebastian Bach stellte einen weiterer Höhepunkt des Konzertes dar, die der Leipziger Thomaskantor erstmals 1726 aufführte. Mit dem „Magnificat“ von Antonio Vivaldi endete die musikalische Reise durch das barocke Europa in Italien.

Rückblick...

Zelenka und Händel

Jubiläumskonzert - 10 Jahre Kammerchor Öschelbronn Im Rahmen der Pfinztaler Barockkonzerte, die vor 5 Jahren von dem Söllinger Arzt Rainer David ins  Leben gerufen wurden, feiert der Kammerchor Öschelbronn sein 10- jähriges Jubiläum mit einer festlichen Darbietung in der Evangelischen Kirche in Pfinztal-Söllingen am Samstag, den 23. April. Unter der Gesamtleitung von Bastian Hellinger erklingen vier außergewöhnliche und ausdrucksvolle Werke des Spätbarocks. Das Programm beginnt mit einer gekürzten Fassung der  Missa Votiva“ des tschechischen Komponisten Jan Dismas Zelenka, dessen Komposition 1739 in Dresden uraufgeführt wurde. Der Großteil der Sätze ist äußerst lebhaft, spannungsgeladen und komplex. Andächtig wird die Darbietung mit der Tondichtung „Schlage doch, gewünschte Stunde“ fortgesetzt, die ursprünglich Johann Sebastian Bach zugeschrieben worden war und vermutlich von Melchior Hoffmann komponiert wurde. Das Werk für Altsolo, Streicher und Basso continuo zeichnet sich durch zwei obligate Glocken aus. Nach dem Chorwerk „Laudate Jehovam, omnes gentes” des Magdeburger Komponisten Georg Philipp Telemann folgt ein weiteres monumentales Meisterwerk von Georg Friedrich Händel. Der Chandos Anthem „O praise the Lord with one consent” endet mit einem prachtvoll festlich-freudigen Halleluja- Chor und ist eine interessante Alternative zu den gewohnt groß besetzten Händel- Oratorien.